Fünf Irrtümer über Marketing und die Folgen

Viele Trainerinnen und Trainer glauben noch immer, dass Marketing ein Luxus sei, den sie sich nur schwer leisten können. Fünf große Irrtümer hindern sie an einem wirksamen Marktauftritt:

  1. Marketing ist zu teuer.
  2. Marketing ist zu kompliziert.
  3. Marketing ist nur etwas für große Firmen mit großem Budget.
  4. Zu viel Arbeit – ich habe keine Zeit dafür.
  5. Ich brauche kein Marketing – Mein Angebot wird sich von allein rumsprechen.

Kolleginnen und Kollegen, die so denken, verzichten auf Sichtbarkeit. Das Ergebnis: Weniger Kunden, geringere Umsätze und eine unsichere Zukunft.

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Warum ist Marketing für dich so wichtig?

Ohne eine klare Positionierung und Sichtbarkeit bleiben deine Trainingsangebote unbemerkt. Gerade in unserem hart umkämpften Markt der Weiterbildung ist es entscheidend, dich von der Masse abzuheben. Gutes Training allein reicht nicht. Du musst auch sichtbar sein und deine Zielgruppe gezielt ansprechen. Ein professionelles Marketing hilft dir dabei, deine Expertise zu präsentieren, Vertrauen aufzubauen und eine treue Kundschaft zu entwickeln. Es geht nicht darum, möglichst viel Geld auszugeben – vielmehr um kluge Strategien, die auf deine individuelle Situation abgestimmt sind.

Viele Trainer haben das falsche Bild: Marketing ist teuer

Viele glauben noch immer: „Marketing kostet viel Geld.“ Dabei zeigt die Praxis: Mit wenig Budget kannst du bereits viel erreichen. Moderne technische Möglichkeiten machen es möglich: Social Media, Content-Marketing oder E-Mail-Newsletter sind kostengünstige Instrumente, die sehr effektiv sein können. Wichtig ist nur, dass du weißt, wie du diese richtig nutzt.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für dein Marketing

Hier sind zehn wichtige Praxistipps, die du bei deiner Strategie berücksichtigen solltest:

  • 1
    Zielgruppe genau definieren: Wer sind deine idealen Kunden? Willst du Seminare für Einzelpersonen geben? Richtest du dich an Unternehmen und Organisationen? Je präziser du deine Zielgruppe kennst, desto besser kannst du deine Botschaften formulieren.
  • 2

    Authentizität & Glaubwürdigkeit: Zeige ehrlich deine Erfahrungen und Fachkenntnisse. Sei weder unangemessen bescheiden noch großspurig. Fantasie-Versprechen („Umsatzmillionär in drei Monaten“) glaubt kaum jemand. Menschen besuchen gern Seminare bei Trainer*innen, denen sie vertrauen.

  • 3
    Klare Botschaften: Was macht dich einzigartig? Welchen konkreten Nutzen bietest du? Formuliere deine Botschaft so, dass für potenzielle Kunden klar wird: Hier bist du richtig!
  • 4

    Effektive Nutzung sozialer Medien: Plattformen wie LinkedIn, Facebook oder Instagram sind mächtige Werkzeuge. Poste regelmäßig relevante Inhalte und interagiere aktiv mit deiner Community.

  • 5
    Wertvolle Inhalte teilen: Tipps, Fachwissen oder Erfolgsgeschichten positionieren dich als Expertin oder Experte und bauen Vertrauen auf.
  • 6

    Netzwerken & Kooperationen: Zusammenarbeit mit anderen Trainern oder Fachleuten erweitert deine Reichweite.

  • 7
    Kundenbewertungen & Referenzen: Zufriedene Kunden sind dein bester Beweis – bitte sie aktiv um Feedback und nutze positive Bewertungen.
  • 8

    Professionelle Online-Präsenz: Deine Website und Profile in sozialen Netzwerken sollten alle Infos übersichtlich präsentieren.

  • 9
    Die Buyer‘s Journey (siehe weiter unten) verstehen: Vom ersten Interesse bis zur Buchung gibt es mehrere Kontaktpunkte – nutze sie strategisch mit passenden Inhalten.
  • 10

    Erfolg messen & anpassen: Überprüfe regelmäßig deine Maßnahmen –so erkennst du, was gut funktioniert.

Leidenschaft & Engagement als Erfolgsfaktoren

Nicht zuletzt: Zeige Begeisterung für deinen Beruf! Wenn du authentisch erklärst, warum dir dein Training Spaß macht und welchen Mehrwert du bietest – dann spüren das auch deine potenziellen Kunden. Entzünde in anderen das Feuer, das in dir brennt! Deine Leidenschaft wirkt ansteckend: Menschen wollen mit Menschen arbeiten, die vollständig hinter ihrer Sache stehen.

Marketing für 0 €: Der Einstieg ohne Budget

Ohne Geld kannst du trotzdem sichtbar werden. Nutze kostenlose Plattformen wie LinkedIn, Facebook oder Instagram, um regelmäßig dein Fachwissen zu teilen. Schreibe Blogartikel oder E-Books, die deine Expertise zeigen und auf deiner Website oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Engagiere dich aktiv in Fachgruppen und Foren, um Empfehlungen zu erhalten. Bitte zufriedene Kunden um Bewertungen und Referenzen, die du auf deinen Profilen teilen kannst. Auch persönliche Kontakte und Mundpropaganda sind mächtige Werkzeuge – sprich Freunde, Kollegen und ehemalige Kunden an. Mit Kreativität und Engagement kannst du so erste Erfolge erzielen – ganz ohne Budget.

Illustration kein Geld. Typ mit leeren Hosentaschen.

Mit 5.000 € im Jahr: Effektiv werben und Reichweite steigern

Bei einem Jahresbudget von 5.000 € kannst du gezielt in Social-Media-Werbung investieren. Facebook- oder LinkedIn-Anzeigen lassen sich präzise auf deine Zielgruppe ausrichten – nach Branche, Standort oder Interessen. Zusätzlich lohnt es sich, professionelle Fotos und kurze Videos für den Content zu erstellen, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Mit einem Teil des Budgets kannst du auch kleine Webinare oder Online-Workshops bewerben, die neue Kunden anziehen. Kooperationen mit anderen Trainern oder Sponsoring lokaler Events helfen dir ebenfalls, sichtbarer zu werden. So steigerst du deine Reichweite effizient und gewinnst neue Interessenten.

Mit 10.000 € im Jahr: Professionelle Kampagnen und Markenbildung

Bei einem Budget von 10.000 € pro Jahr kannst du eine umfassende Marketingstrategie fahren. Neben gezielten Social-Media-Kampagnen sind professionelle Videoproduktionen möglich, um dich authentisch zu präsentieren. Es lohnt sich auch, in eine moderne Website mit Landing Pages zu investieren, die Leads generieren. PR-Aktionen wie Fachartikel in Branchenmagazinen oder Interviews in Podcasts stärken dein Expertenprofil zusätzlich. Mit mehr Budget kannst du auch Offline-Maßnahmen wie Flyer oder lokale Events realisieren.

Typ hebt mit riesigen Geldscheinen ab, die als Flügel fungieren

Deinen potenziellen Kunden verstehen: Die Buyer’s Journey

Der Weg deines potenziellen Kunden führt durch mehrere Phasen, die du kennen und strategisch nutzen solltest. Diese Buyer’s Journey durchläuft sogenannte Touchpoints. Wenn du diese kennst, kannst du Interessenten gezielt ansprechen und sie auf ihrem Entscheidungsweg begleiten. Die Buyer’s Journey wird oft in drei Phasen unterteilt:

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